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Das Altenhilfezentrum Die Struktur im Haus Das Leitbild unserer Pflege SeelsorgePresseKontakt LinksImpressum 28./29. März 2009, Frankfurter Rundschau
Klassentreffen im Altenheim-Café

Das Martin Luther Bistro ist beliebt bei externen Gästen / Täglich 60 Mittagessen
Es gibt nur zwei Geräusche im Martin Luther Bistro und Café in der Innenstadt nah am Kurt-Blaum Platz: Das „Rasch-ratsch“ der großen Pfeffermühle und Gelächter. Nervtötende Musikberieselung fehlt völlig. Das Interieur ist im Lounge-Stil, aber gediegen: ...
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Dienstag, 10. März 2009, Hanauer Anzeiger

Nicht nur Oma hätte ihre helle Freude gehabt

Mittags im Bisto Bernhard Eberhard: Vier Essen zur Auswahl, leichte Küche, aber bodenständig
Hanau. Als ich meinem Mittester sage, das wir ins Altersheim essen gehen, ist er zunächst ein bisschen pikiert. Zwar habe er schon leicht ergraute Haare und müsse vielleicht auch an der Supermarktkasse beim Bierkauf nicht mehr seinen Ausweis zeigen, aber so gealtert sei er ja nun doch nicht. Was er noch nicht weiß, ist, dass mir eine Freundin einen kulinarischen Wink gegeben hat: Im Altenhilfezentrum Bernhard Eberhard, sozusagen dem jüngsten Ableger des Martin-Luther-Stiftes, könne man mittags richtig gut essen. ...
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Hanau, den 26. November 2008 / af
Kinderchor verlegt Generalprobe ins Bistro des Altenhilfezentrums
chor
Der Kinderchor der Brüder-Grimm-Grundschule verlegte die Generalprobe für seinen Auftritt auf dem Hanauer Weihnachtsmarkt in das Bistro des Altenhilfezentrums Bernhard Eberhard und erfreute damit Bewohner, Angehörige und Gäste.

„Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?“ Junge und alte Stimmen vermischten sich bei diesem bekannten, vorweihnachtlichen Lied. Die Chorleiterin und Musiklehrerin Hanne-Lise Weng wählte für den Auftritt bewusst eine Mischung aus Klassikern und modernen Kinderliedern. Die alten Menschen. freuten sich über die vertrauten Lieder und amüsierten sich bei der gesungenen Geschichte von der Mäuseparty. Für die Dritt- und Viertklässler sei die Erfahrung wichtig, so Weng, auch einmal betagte Menschen in einer Umgebung außerhalb der Familie zu erleben. Die Großeltern zuhause sind in der Regel jünger und fitter. Für Heimleiterin Petra Brugger öffnet solch ein musikalischer Kaffeenachmittag nicht nur die Herzen der Bewohnerinnen und Bewohner. .„Als gemeinsamwesenorientierte Einrichtung erfüllen wir damit auch unsere Aufgabe, die Menschen in unserem Haus am Leben in Hanau teilhaben zu lassen.“ Nach einem Jahr sei das Altenhilfezentrum schon so fest in der Stadt verankert, dass das Bistro immer wieder gerne von Gruppen für Auftritte gebucht werde.


Hanau, den 17. November 2008 / af

Hausbibliothek und Leseecke soll Ort der Kommunikation werden
buecherecke

Die Bibliotheksgruppe mit Rosa Glöckner, Ilse Werder und Marga Hochfeld

Warum nicht mal an einem trüben Novembernachmittag in die arabische Märchenwelt eintauchen. Das Tor dazu liegt in der Hausbibliothek des Altenhilfezentrums Bernard Eberhard (ABE). Neben Märchen aus aller Welt stehen in den Regalen mehr als 1000 Bücher über Geschichte, Politik, Wissenschaft und Gesundheit, aber auch spannende Krimis und anrührende Liebesgeschichten.

„Ich wehre mich dagegen, dass alte Menschen nur noch an das Ende denken und sich über ihre Wehwehchen unterhalten.“ Ilse Werder bekommt bei diesem Satz blitzende Augen. Die bekannte Hanauer Journalistin, die seit einem Jahr in einer Seniorenwohnung im Altenhilfezentrum wohnt, ist überzeugt, „dass wir noch genug Potenzial haben, um unseren Geist in Bewegung zu halten“. Und ein Mittel dazu, davon ist die 83-Jährige überzeugt, sind Bücher und das Reden darüber.

Als Heimleiterin Petra Brugger vor einem Jahr die Idee einbrachte, eine kleine Bibliothek im Zwischengeschoss einzurichten, war Ilse Werder sofort bereit, sich einzubringen. Nicht nur als Person, sondern auch mit Bücherspenden aus ihrem großen privaten Bestand. Eine Bibliotheksgruppe fand sich zusammen. Ilse Werder, Marga Hochfeld, Rosa Glöckner und Margarete Lerch sortierten und katalogisierten die vielen hundert Bücher und erdachten sich ein einfaches Ausleihsystem. Rasch standen die Namen der ersten „Leseratten“ in der kleinen Kladde.

Doch die Bibliotheksgruppe wirkt nicht nur im Stillen. Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat lädt Ilse Werder von 17 bis 18 Uhr zur „Dämmerstunde“ in die Leseecke ein. Aus Büchern wird sie vorlesen und zum Gedankenaustausch darüber anregen. „Das hält fit und lenkt uns ab von trüben Gedanken, die einen in der dunklen Jahreszeit gerade in der Zeit zwischen Nachmittag und Abend überfallen – der Dämmerstunde eben.“ Dass Ilse Werder, die „ohne Bücher nicht leben kann“, das Gespür für die passenden Texte ihrer Generation hat, bewies sie bei der Lesung zur Eröffnung der Bibliothek. Die ausgewählten Gedichte von Erich Kästner bewegten ihrer Zuhörerinnen und Zuhörer. Mucksmäuschenstill war es. Und bei den Worten der einsamen Mutter, die den verlorenen Zeiten nachtrauerte, als ihr Sohn sie noch besuchte, wischte sich manche eine Träne aus dem Augenwinkel.

Pressestelle der
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Altenhilfezentrum Bernhard Eberhard | 2008